Ein paar Umstellungen im Alltag und ein Tee aus den
richtigen Heilkräutern helfen, die innere Ruhe wiederzufinden.
Was Stress verursachen kann
Schon lange gelten Stress-Beschwerden nicht mehr als
Managerkrankheit. Jeder kann darunter leiden. Wird der Stress zum Dauerstress,
kann er sogar den Körper schädigen: Ständige Gereiztheit, Schlafschwierigkeiten,
sogar Erschöpfung und Depression sind möglich.
Erhöhter Blutdruck belastet die Gefäße und steigert die Gefahr von Arterienverkalkung.
Die verringerte Durchblutung des Verdauungstraktes erhöht das Risiko
von Magen-Darm-Geschwüren. Weil das Immunsystem geschwächt wird, erkranken
gestresste Zeitgenossen leichter an Infektionskrankheiten.
Wann Stress gefährlich wird
Solche Schädigungen treten natürlich nicht von heute
auf morgen auf. Gefährlich wird Stress erst, wenn er zum dauerhaften
Begleiter wird und nicht mehr abgelöst wird von Phasen der Entspannung.
Das aber gibt die Möglichkeit, rechtzeitig gegenzusteuern: Versuchen
Sie, Hektik zu vermeiden! Gefahrlos unterstützen können Sie Ihre Bemühungen
mit pflanzlichen Beruhigungsmitteln: Sie wirken sanft und schonend.
Am besten eignet sich dazu ein Heilpflanzentee. Denn wer Tee trinkt,
gönnt sich automatisch etwas Ruhe.
Die besten Heilpflanzen für gestresste Nerven
- Baldrianwurzel: Dieser
"Klassiker" lindert nervöse Reiz- und Unruhezustände, nervös bedingte
krampfartige Schmerzen im Magen-Darm-Trakt, nervöses Herzklopfen und
nervös bedingte Einschlafstörungen. Dabei ist Baldrian kein Schlafmittel:
Es fördert die Entspannung und erleichtert so das Einschlafen.
- Johanniskraut: Diese
Pflanze wirkt schwach beruhigend, lindert nervöse Unruhe und hilft
bei Schlafstörungen. Sogar leichte depressive Zustände kann Johanniskraut
mildern.
- Melissenblätter: Ganz hervorragend eignet
sich ein Melissentee für nervöse Menschen, die auch abends nicht abschalten
können und keinen Schlaf finden.
- Entspannungstee: Sehr gut lassen sich
Melissenblätter mit Hopfenzapfen und Lavendelblüten kombinieren. Beide
Heilpflanzen beruhigen und fördern das Einschlafen.
- Schlaf- und Nerventee: Eine sinnvolle
Teemischung besteht z. B. aus Baldrianwurzeln, Melissenblättern, Krauseminzblättern
und Passionsblumenkraut. Ein solcher Tee wirkt beruhigend und erleichtert
das Einschlafen.
- Kinder Gute-Nacht-Tee: Unruhige Kinder
beruhigen sich mit einem Tee aus Anis, Melissenblättern, Pfefferminzblättern,
Passionsblumenkraut und Lavendelblüten.
Tipp:
In Apotheken werden ausschließlich Heilkräuter
aus Kulturen oder ausgesuchten Anbaugebieten verkauft. Nur ein solches
geprüftes Markenprodukt stellt sicher, dass Ihr Tee die heilenden Wirkstoffe
auch in ausreichender Menge enthält.